Persönlich.

Alles das Gleiche. Oder etwa doch nicht?
Alles das Gleiche. Oder etwa doch nicht?

In einem meiner anderen Leben außerhalb der Arbeit habe ich eine 15jährige, hochbegabte Tochter, durch die ich erst auf die Thematik Hochbegabung aufmerksam geworden bin.

 

Tatsächlich stellte sich im Laufe der Jahre und vieler Gespräche heraus, dass auch meine Urgroßmutter hochbegabt gewesen sein muss. Sie sollte um 1890 herum eine Klasse vorgezogen werden. Meine Großmutter wurde ein Jahr zu früh eingeschult und war immer die Jüngste, mein Vater hat über ein Hochbegabtenstipendium studiert und ich selbst sollte auf Wunsch meiner Eltern wegen der Langeweile in der Schule springen, durfte dies aber nicht, weil es der Schule zu viel Papierkram gewesen wäre.

 

So habe ich selbst erst relativ spät von meiner eigenen Hochbegabung erfahren, wenn ich auch immer schon gemerkt hatte, dass ich irgendwie anders war als die anderen und zu den meisten nicht wirklich passte. Das aufzuarbeiten und unter neuen Gesichtspunkten zu sehen, die Erkenntnis dann auch umzusetzen und meine Ressourcen zu nutzen - das war ganz schön schwer und schmerzhaft und hat viele Tränen gekostet. Aber es hat sich gelohnt!

 

Zur Beratung bin ich über die DGhK gekommen, für die ich in den Bereichen der Vor- und Grundschule und der Beobachtungs- und Mittelstufe tätig bin. Im März 2014 habe ich an der Westfälischen Wilhelms-Universität im icbf meinen ECHA-Coach "Specialist in Coaching the Gifted" gemacht, bin mittlerweile Begabungspädagogin IFWL und plane derzeit eine Fortbildung zum Hypno-Coach.

 

Wenn ich nicht arbeite, fotografiere ich für mein Leben gern, zumeist Makro-Aufnahmen, gerne aber auch Gebäude in ungewöhnlichen "Situationen", treffe mich mit interessanten Menschen, lese, was mir in die Finger kommt, von Science Fiction bis hin zu Sachlektüre, spiele Golf, gucke Fußball, facebooke oder züchte Kornnattern.